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9. November 2023

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9. November 2023

Voller Durchblick in Mathe: Textaufgaben und Mathe-Hacks 

Für viele Kinder entwickelt sich das Mathebuch zu einem Buch mit sieben Siegeln. Gerade Textaufgaben sind für die Schüler:innen besonders knifflig. Wer nicht dranbleibt, der verliert schnell den Faden und kommt nicht mehr mit. Alles, woran Graf Zahl seine wahre Freude hat, entwickelt sich mit steigendem Lernstoff zu einem regelrechten Albtraum. Doch das muss nicht sein. Wenn Ihr Kind weiß, wie man beispielsweise an Textaufgaben am besten herangeht und sich ein paar Mathe-Hacks aneignet, kann Mathe sogar richtig Spaß machen! Wir zeigen Ihnen ein paar Tricks.

🕖 Lesezeit: 3 Minuten

Der Mathe-Overkill: Textaufgaben 

Textaufgaben sind manchmal seltsam. Doch selbst wenn sie realistischer sind, sind sie oft nicht realitätsnah für Kinder. Zumindest kennen wir kein Kind, für das es in naher Zukunft wichtig sein könnte, die Höhe eines Leuchtturms zu berechnen. 

Wir Erwachsenen nehmen merkwürdige Textaufgaben in den Mathebüchern unserer Kinder oft einfach hin. Wir haben andere Vorerfahrungen und können Dinge deshalb anders einordnen. Wir wissen, wofür die Textaufgaben da sind. Kindern fehlt aber oft dieses „Alltagswissen“. Und ihnen fehlen Bezugsgrößen.  

Dabei sind Textaufgaben richtig lehrreich. Sie schulen nicht nur mathematische Fähigkeiten, sondern auch logisches Denken und die Problemlösekompetenz. Sie sind praktische Anwendungen der Mathematik im Alltag. Genau deshalb sind sie auch so wichtig. 

Auch knifflige Melonen-Aufgaben kann Ihr Kind ganz einfach meistern. Das Wichtigste dabei ist, die Aufgabenstellung genau zu verstehen. Die folgenden Tipps können dabei helfen. 

Mit dem Text vertraut machen

Zuerst sollte Ihr Kind die Textaufgabe halblaut lesen. Vielleicht sogar ein zweites Mal. In einem zweiten Schritt fasst es die Aufgabe dann in eigenen Worten zusammen. Als nächstes schnappt es sich einen Textmarker und markiert Signalwörter. Das sind Wörter, die auf Rechenoperationen verweisen wie beispielsweise „hinzufügen“ oder „weniger“.

Hilfe beim Verständnis

Um die Aufgabe nicht falsch zu verstehen, hilft es, wenn Ihr Kind das Ganze aufmalt. Die Situation mit Kuscheltieren oder echten Geldscheinen nachstellen, funktioniert auch sehr gut. Das hilft, einen Realitätsbezug herzustellen.

Jetzt wirds mathematisch!

Die unterstrichenen Signalwörter werden jetzt noch übersetzt – und zwar in die Mathesprache. Wenn beispielsweise die Rede von „vervierfachen“ ist, notiert sich Ihr Kind, dass es mit Vier multiplizieren soll. „Halbieren“ bedeutet „geteilt durch zwei“, „weniger“ steht für „subtrahieren“ und „hinzufügen“ bedeutet „addieren“. Es kann auch sinnvoll sein, wenn sich Ihr Kind für solche Wörter ein kleines Vokabelheft anlegt.

Unsere beliebtesten Mathe-Hacks!

Schummeln ist nicht erlaubt, aber Abkürzungen gehen immer! Beim Wandern, beim Computerspielen – und natürlich auch bei Mathe. Wir finden: Da machen Abkürzungen besonders Spaß! Deshalb stellen wir Ihnen jetzt unsere beliebtesten Mathe-Hacks vor. Und da Erklären in Mathe oft einfacher ist als Beschreiben, haben wir die Mathe-Hacks in ein Video gepackt:

Von Anita Vetter